Montag, 19. März 2012

Sehr wichtige Tipps für das sichere Surfen im Netz

Die hier herunterladbare Publikation stellt drei Verfahren vor, mit deren Hilfe persönliche Daten oder Vorlieben von Nutzern gesammelt werden: Cookies dienen dazu, den Nutzer zu identifizieren und ihm bei einer Wiederkehr auf dem Portal bestimmte Waren anzubieten.

In diesem Fall haben Cookies Daten des Nutzers gespeichert und die Datenbank des Webauftritts konnte seine Vorlieben identifizieren. Bei einer Webanalyse wird vom Anbieter ein Cookie auf den Browser des Nutzers gesetzt, um seinen Weg im Netz zu verfolgen. Webumfragen (auch "Behavioral Targeting" genannt) dienen außerdem dazu, persönliche Informationen des Nutzers zu erhalten und das Surfverhalten des Nutzers zu analysieren. Nutzer sollten daher bei jeder Beendigung der Internetsitzung die Cookies im Browser löschen. Alternativ können auch Cookies von bestimmten Anbietern gesperrt oder gelöscht werden.

Ein weiteres Sicherheitsproblem im Internet ist Identitätsdiebstahl: In diesem Fall gibt ein Nutzer vor, eine andere Person zu sein und nutzt den Schutz der Anonymität aus, um in dessen Namen Waren oder Dienstleistungen zu bestellen. Identitätsdiebstahl dient auch dazu, in die Rolle eines Anderen zu schlüpfen und dann ungestraft Nutzer zu beleidigen und zu beschämen. Die Weitergabe persönlicher Informationen, insbesondere Hobbies und Namen guter Freunde, sollte sehr sorgfältig überlegt werden. Ein weiteres Problem ist das Phishing, der Kunstbegriff setzt sich aus den Wörtern "Password" und "fishing" (Fischen) zusammen. Geldinstitute und seriöse Wirtschaftsunternehmen werden ihre Kunden nicht per E-Mail dazu auffordern, darin angeführte Links von Webseiten anzuklicken und vertrauliche Daten einzugeben. Genau das ist aber oft der Inhalt von Phishing-Mails, die von Betrügern leicht gefälscht werden können. Sind Onliner unsicher, ob sie eine Phishing-Mail erhalten haben, sollten sie mit dem Geschäftspartner in Kontakt treten.

Aktuell wird in den Medien viel über das Thema "Abofallen" berichtet. Dabei versuchen Anbieter den Nutzern einen Vertrag unterzuschieben, obwohl bestimmte Online-Angebote zunächst kostenlos erscheinen. Das Problem: Die tatsächlichen Kosten werden auf der Webseite verschleiert. So werden beispielsweise Hausaufgabenhilfen, Kochrezepte oder Software auf den ersten Blick kostenlos angeboten und der Nutzer soll lediglich seinen Namen und seine Adresse eingeben. Mit der Preisgabe dieser Daten wird dann jedoch ein Abonnement abgeschlossen und bei Nichtzahlung erhalten Nutzer oft Drohbriefe von den Betreibern. Wichtige Indizien für kostenpflichtige Angebote können außerdem sein: Schriftfarben, die sich schlecht vom Hintergrund unterscheiden und ein auffälliger Fließtext am äußersten Rande der Website. Wenn Nutzer in eine Abofalle getappt sind, raten die Experten der Broschüre, in jedem Fall Ruhe zu bewahren und niemals sofort zu bezahlen. Zudem sollten Surfer sich nicht einschüchtern lassen und den Anbieter schriftlich darauf hinweisen, dass kein Vertrag geschlossen wurde. Auch sollte der Vertrag vorsorglich widerrufen werden.


eSource:
Initiative D21"Tipps für das sichere Surfen im Netz" 
12.3.11/20.3.12/

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