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Montag, 28. August 2023

[ #ernährung ] Nachhaltigkeit in der Ernährung - Videokurs online


Ein Online-Video-Kurs „Nachhaltigkeit in der Ernährung“ der Arbeitsgruppe Nachhaltige Ernährung München e.V. ist auf YouTube verfügbar. 

In 18 Lerneinheiten von je 30-60 Minuten Laufzeit behandelt der Kurs auf regionaler, nationaler und globaler Ebene die Auswirkungen von Ernährungsverhalten & Ernährungssystemen auf Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft, Gesundheit und Kultur.

Ausgangspunkt der Reihe sind globale Herausforderungen wie Klimawandel, Armut/Welthunger, Wassermangel, Existenzsicherung kleiner und mittlerer Betriebe sowie ernährungsmitbedingte Krankheiten. Zentral ist die Vermittlung praktischer Lösungsmöglichkeiten anhand von sieben „Grundsätzen für eine Nachhaltige Ernährung“.

Teilnehmende des Online-Kurses sollen befähigt werden, die Auswirkungen des persönlichen Ernährungsverhaltens und der globalen Ernährungssysteme kritisch zu hinterfragen sowie Lösungsmöglichkeiten zu identifizieren und umzusetzen. Sie bilden sich über ganzheitliche Zusammenhänge von „Nachhaltigkeit in der Ernährung“ intensiv fort und werden angeregt, das erworbene Wissen in ihre Berufspraxis zu integrieren und professionell weiterzugeben.


Das World Food Institute – Institut für Welternährung e.V. Das ist ein Zusammenschluss von JournalistInnen, WissenschaftlInnen, PraktikerInnen und interessierten Laien mit dem Ziel, sich gemeinsam für eine Ernährungswende einzusetzen. Erste Ansätze gibt es bereits – überall auf der Welt.  Doch Innovationen brauchen Öffentlichkeit und unabhängige Forschung braucht Geld. Dafür engagieren wir uns. Das Institut versteht sich als Think-Tank, Informationsplattform, Netzwerk und Kommunikator für neue Ideen und innovative Projekte - für eine neue, ökologisch-nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft. Die Einrichtung wendet sich an JournalistInnen, WissenschaftlerInnen, Multiplikatoren und all jene, denen eine enkelfähige Zukunft am Herzen liegt.


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Dienstag, 16. Mai 2023

[ #ernährung ] Vorarlberger Käse


Vorarlberger Käse aus silofreier Heumilch ist eine Spezialität und ein "sozialhistorisches Ereignis".

Bereits im 12. Jahrhundert weisen urkundliche Erwähnungen in der Region Montafon auf die Produktion von Sura Kees (Sauermilchkäse) hin.

Freilich war dies noch mehr ein Nebenprodukt, galt doch der Butter und dem Butterfett das Hauptaugenmerk. Im Zuge der Besiedlungsgeschichte Vorarlbergs wurden auch Produktionsformen aus dem Schweizer Umland für die Fettkäseproduktion übernommen. Der Produktion in den Hochregionen (Alpwirtschaft) folgte im 19. Jahrhundert auch die Käseverarbeitung in den Tälern mit weitgehend genossenschaftlich geführten Sennereien.
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Donnerstag, 11. Mai 2023

[ #eLexika ] Lexikon + Wörterbuch: Fisch und Meeresfrüchte

Fischwörterbuch Deutsch - Englisch - Französisch - Italienisch - Spanisch - Lateinisch und Fischpotraits.

Wer Sardinen isst, wird diese Liste kaum brauchen, denn die Bezeichnungen wechseln in all den Sprachen nur zwischen Sardine und Sardina. Aber schon die Makrele ändert von Land zu Land nicht nur Schriftbild sondern auch landesübliche Bezeichnung, ganz zu schweigen vom Seelachs ...

Das Lexikon bietet aber nicht nur eine Übersetzung der Fischnamen sondern liefert für jeden eingetragenen Fisch ein ganzes Potrait (in deutscher Sprache).

Das Fisch-Informationszentrum, kurz FIZ genannt, ein eingetragener Verein, der 1997 von Unternehmen und Verbänden der deutschen Fischwirtschaft gegründet wurde, hält eine Liste mit 35 der häufig in den entsprechenden Ländern angebotenen Meeresfrüchte als "Fisch-Wörterbuch" online. Für Fischliebhaber also in den Sprachführer oder das Urlaubsgepäck hinzufügen.


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Die Eintragungen:

Montag, 6. März 2023

[ #rezepte ] Rezepte: Fisch und Tee


Fisch und Tee bieten eine fast grenzenlose Sorten- und Geschmacksvielfalt, sie sind in der ganzen Welt zu Hause.

Fisch und Tee bedienen auch den aktuellen Fitness- und Wellnesstrend in perfekter Weise. Ein Grund mehr, die Genuss-Elemente von Fisch und Tee einmal zu kombinieren.

Rezepte Fisch + Tee:
  • Exotische Chai-Suppe mit Pangasius und Garnelen
  • Lachsfilet mit mediterranem Tomaten-Potpourri auf Papardelle
  • Pescaccio vom Thunfischfilet
  • Schellfischfilet auf Oolong-Risotto
  • Seelachs im Blätterteigkissen
  • Tintenfisch aus dem Wok

[ #VORkoster ]

Mittwoch, 19. Oktober 2022

[ #ernährung ] Essen & Trinken in der Schule


GIVE-Infoseiten Essen & Trinken in der Schule (1.-13. Schulstufe)

Von der Gesunden Jause bis hin zur Optimierung des Schulbuffets - es gibt zahlreiche Möglichkeiten Ernährung in der Schule zu thematisieren. Diese Tatsache hat "give - Servicestelle für Gesundheitsbildung" zum Anlass genommen, ein Online-Serviceangebot für Schulen bereit zu stellen.
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Sonntag, 11. September 2022

[ #garten ] Kleines Handbuch der Gemüsekunde


Anbauhinweise, Inhaltsstoffe und deren Wirkung, Verarbeitung und Lagerung von Gemüse.

Dieses kostenlose (und ausgedruckt auch handliche) eBook versucht, zu jeder Kultur auf "GemüseSelbstErnte-Flächen" eine Warenkunde zusammenzustellen. So findet man auf einen Blick alles zu einer Gemüseart: von Anbauhinweisen über Inhaltsstoffe des Gemüses und deren Wirkung bis hin zur Verarbeitung und Lagerung.
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Mittwoch, 17. August 2022

[ #rezepte ] Rezeptbroschüre für grüne und bunte Smoothies


Der Begriff Smoothie leitet sich vom englischen „smooth“ ab, was „fein“, „zart“, „weich“ bedeutet. Und genau so soll ein guter Smoothie auch schmecken.

Ob aus Obst oder Gemüse, ob mit Fruchtsaft oder Milchprodukten verfeinert – Smoothies
sind einfach herrlich vielfältig und immer eine cremige Erfrischung. Sie machen es uns leicht, die Zauberformel „Obst und Gemüse 5 x am Tag“ mit Genuss umzusetzen!

In den beiden kostenlosen Broschüren der Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH findet man Tipps und Anregungen für die richtige Zubereitung von Smoothies sowie einige köstliche Rezepte. Wer Smoothies selbst zubereitet, kann nicht nur nach Lust und Laune experimentieren, sondern hat auch den Vorteil, genau zu wissen, was drinnen ist.

Ganzfruchtgetränke. Was macht den Smoothie „smooth“? Smoothies sind „Ganzfruchtgetränke“, bei denen im Gegensatz zu Fruchtsäften die ganze Frucht Verwendung findet. Lediglich Kerne und Schalen werden entfernt, ehe die Frucht im Mixer püriert wird.  Für einen Grünen Smoothie werden im Mixer Früchte oder Fruchtgemüse und grüne Blätter mit Wasser püriert.
Je nach Rezept wird das pürierte Fruchtmark entweder mit Wasser, Fruchtsaft oder auch Milchprodukten vermischt. Dabei gilt die 50:50-Formel.
Wasser eignet sich perfekt für kalorienarme Smoothies. Am besten wählt man frisches Quell- oder Mineralwasser – dieses macht den Smoothie zu einer herrlichen Erfrischung. Fruchtsäfte können einem Smoothie eine gewisse Raffinesse verleihen – vor allem, wenn nur wenige unterschiedliche Früchte verwendet werden. Dabei unbedingt Säfte ohne Zuckerzusatz wählen – am besten selbst gepresste. Smoothies mit Milch oder Joghurt werden herrlich cremig und können aufgrund des Eiweißgehalts schon eine vollständige Mahlzeit ersetzen.

[ #VORkoster ]
Inhalt Broschüre "Bunte Smoothies"
04, 05 Smoothies – eine feine Sache
06, 07 Smoothies mit Kernobst
08, 09 Steinobst-Smoothies: Verführung pur
10, 11 Beerenstarke Smoothies
12, 13 Pikante Angelegenheit: Gemüse-Smoothies
14, 15 1-2-3 zur Smoothie-Leckerei
16, 17 AMA-Gütesiegel
18, 19 Früchte richtig einkaufen & lagern
20, 21 Wussten Sie, dass ...
23–31 Rezepte

Inhalt Broschüre "Grüne Smoothies"
04, 05 Grüne Smoothies – was ist denn das?
06, 07 Mit Grün geht’s los
08, 09 Früchte machen Grüne Smoothies „smooth“
10, 11 Coole Sommersmoothies – mit Erdbeeren
12, 13 An den Mixer – fertig – los
14, 15 Übung macht den Meister
16, 17 AMA-Gütesiegel
18, 19 Früchte richtig einkaufen & lagern
20–27 Rezepte

Dienstag, 10. Mai 2022

[ #ernährung ] Die gesunde Schuljause von zu Hause


Neben Heften und Stiften darf in der Schultasche die Jause nicht fehlen.

Sie gibt Kindern die Kraft und Energie, die sie für den anstrengenden Schulalltag brauchen. Eine Broschüre des Österreichischen Gesundheitsministeriums berät in mehreren Sprachauflagen mit tollen Rezeptvorschlägen die Eltern, wie sie die Kinder mit einer gesunden Jause von zu Hause in der Schule wirksam unterstützen können.


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Montag, 5. Juli 2021

[ #ernährung ] Food Literacy: Handbuch mit Toolbox für die Ernährungsbildung


Der Begriff Food Literacy verbindet die Themen Ernährung / Lebensmittel mit Kompetenzbildung, wobei es aber nur unzulänglich mit „Ernährungsbildung" zu übersetzen ist.

In der internationalen Bildungsdebatte wird „Literacy" zunehmend als Begriff verwendet, der weit über seine ursprüngliche Bedeutung (Lese- und Schreibfähigkeit) hinausgeht. Mittlerweile bezeichnet etwa „functional literacy" ein Bündel von fachlichen und sozialen Kompetenzen, die Menschen benötigen, um ihr Leben in der Gemeinschaft gleichberechtigt, aktiv und verantwortlich gestalten zu können. In diesem Umfeld soll Food Literacy als Begriff und Bildungsinhalt verankert werden, als „die Fähigkeit, den Ernährungsalltag selbstbestimmt, verantwortungsbewusst und genussvoll zu gestalten.
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Donnerstag, 25. Februar 2021

[ #ernährung ] Fleischatlas 2021

 

Jugend, Klima, Ernährung. Der Fleischatlas liefert in 19 Kapiteln und 51 Infografiken Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel. 

Der weltweite Fleischkonsum hat sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt und erreichte 360 Millionen Tonnen im Jahr 2018. Die Bevölkerung ist gewachsen, die Einkommen sind gestiegen – beide Faktoren haben die Zunahme zu ungefähr gleichen Teilen verursacht. Die Prognosen für die Fleischindustrie waren ohnehin schon gut – bis 2028 wird der Fleischkonsum möglicherweise noch einmal um 13 Prozent wachsen.


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Sonntag, 29. März 2020

[ #gesundheit ] Leitfaden Qualitätskriterien zur Planung, Umsetzung und Bewertung von Maßnahmen mit dem Fokus auf Bewegung, Ernährung und Umgang mit Stress


Die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat gemeinsam mit Experten einen Leitfaden mit Qualitätskriterien für gesundheitsfördernde Maßnahmen im Bereich Ernährung, Bewegung und Stressregulation entwickelt. 

Die 20 Kriterien sollen Fachkräften - etwa in Kindertagesstätten, Schulen, Betrieben oder anderen Einrichtungen - helfen, qualitätsgesicherte Angebote zu entwickeln oder die Qualität bestehender Angebote zu verbessern.

Die Qualitätskriterien sind einfach und leicht verständlich beschrieben. Sie begleiten die Akteure von den ersten Planungsschritten bis hin zur Überführung der Maßnahme in ein dauerhaftes Angebot. So ist es beispielsweise wichtig, vor der Implementierung einer Maßnahme den konkreten Bedarf zu ermitteln, die Zielgruppen zu definieren, diese an der Entwicklung des Angebots zu beteiligen sowie die notwendigen finanziellen Mittel sicherzustellen. Darüber hinaus sollte der Verlauf einer Maßnahme dokumentiert und die Zielerreichung überprüft werden, um abschließend die Wirkung des Angebots kritisch zu hinterfragen.

Beispiele aus der Praxis veranschaulichen zudem, wie die Kriterien angewendet werden können. Der Leitfaden richtet sich an alle Fachkräfte, die Projekte zur Ernährung, Bewegung und Stressregulation für Menschen jeden Alters planen.


[Vorkoster]

Mittwoch, 25. März 2020

[ #gesundheit ] Ernährung: Sich schlau trinken?


Durst ist kein Appetit auf Flüssiges. Durst ist ein Alarmsignal!

Unser Körper besteht zu rund 60 Prozent aus Wasser – eine Tatsache, die eine ausreichende und kontinuierliche Flüssigkeitszufuhr zum wichtigsten physiologischen Grundbedürfnis macht. Die meisten Menschen beginnen aber erst dann zu trinken, wenn sich der entstandene Flüssigkeitsmangel bereits in Form von Durst bemerkbar macht.
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Montag, 6. Mai 2019

[ #gesundheit ] Ernährungstipps für Sportler


Ernährungstipps für Sportler. Erfolgsrezept zum Wohlfühlen.

Ein Blick in den Spiegel und das Gegenüber strahlt einem entgegen: „Ich fühl mich wohl in meiner Haut.“ Der Stress im Beruf ist vergessen, der Alltagstrott gar nicht so schlimm, und die Figur ist genau so, wie sie sein soll. Das Gefühl, sich rundum wohlzufühlen, macht vieles leichter. Es steigert die Leistungsfähigkeit und macht stark für neue Herausforderungen.

Ein ideales Wohlfühlrezept ist die Kombination aus ausgewogener Ernährung und sportlicher Bewegung. Ihr optimales Zusammenspiel beeinflusst über verschiedene Systeme im Körper unmittelbar das Wohlbefinden und verbessert zudem die körpereigene Krankheitsabwehr.

Basis für sportliche Erfolge ist die Ernährung. Sie stellt dem Körper die nötige Energie bereit und liefert zugleich alle wichtigen Nährstoffe für den Muskelaufbau. Egal ob Leistungs-, Freizeit- oder Gelegenheitssportler – eine leistungsgerechte Ernährung macht fit für sportliche, berufliche und auch private Herausforderungen.

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Montag, 22. April 2019

[ #gesundheit ] Ernährungskalender für Eltern mit Kindern im Schulalter + Rezepte


Die Schulzeit ist für Eltern und Kinder in vielerlei Hinsicht eine aufregende Phase. 

Kinder lernen ständig Neues und müssen wachsende Anforderungen im Schulalltag meistern. Hierbei sind die Eltern eine große Stütze. Sie fördern Ihr Kind beim Lernen, bei den Hausaufgaben und vielem mehr. Wichtig sind aber auch eine gesunde Ernährung, regelmäßige Mahlzeiten sowie ausreichend Zeit für Bewegung und Entspannung. Dieser Dreiklang unterstützt die Entwicklung und die Leistungsfähigkeit der Kinder.
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[ #VORkoster ]

Montag, 3. Dezember 2018

[ #ernährung ] Gernot Katzers Gewürzseiten: Für Wissbegierige und Weltenbummler


Auf die Heilkraft von Gewürzen wies schon im 12. Jahrhundert Hildegard von Bingen in Abhandlungen hin. Umgangssprachlich versteht man als Gewürze Stoffe, die der Geschmacksverbesserung von Speisen dienen oder die Bekömmlichkeit verbessern.

Aber mit dieser umgangsprachlichen Definition darf man sich an diese Website nicht heranmachen,denn der Autor nimmt es sehr genau damit, was denn ein Gewürz sei.

Gewürze spielten im Europa des Mittelalters und der frühen Neuzeit eine ebenso bedeutende wirtschaftliche und politische Rolle wie heute das Erdöl. Sie waren extrem wertvoll, weil sie nicht nur zum Würzen verwendet wurden, sondern auch als Konservierungsstoffe und Grundlage für Arzneimittel. Zudem waren einige Gewürze, wie Muskatnuss und Gewürznelken bedeutende Statussymbole.Der Gewürzhandel, speziell aus Asien, war daher ein einträgliches Geschäft, durch das zunächst vor allem arabische Staaten und die italienischen Stadtstaaten, später auch die Kolonialmächte, reich wurden, weshalb sie ihre Monopolstellung auch mit Waffengewalt verteidigten. Die Erschließung des Seewegs um Afrika von Europa zu den Inseln Hinterindiens ab dem 15. Jahrhundert war der Beginn der europäischen Expansion.

Auf seiner Website stellt Gerhard Kratzer Informationen zu 117 verschiedenen Gewürzpflanzen online, wobei er sich auf die Gewürze ethnischer Küchen konzentriert. Ganz im Sinne dieser Globalisierung versucht er sich auch in der Etymologie, erforscht den Namen und übersetzt ihn in alle erdenklichen Sprachen oder sucht sich die Namen und Bezeichnungen aus anderen sprachen und Kulturen zusammen. Er befasst sich mit Geschichte und Inhaltsstoffen der Pflanzen und erklärt die gewollten und möglichen Abgrenzungen zu anderen Stoffen, Stoffen die der Normalbürger in seiner Gewürzschublade hat, die aber nach strengen Regeln eben keine Gewürze sind.

Das Material ist akribisch gesammelt und es gibt wohl kaum irgendeine andere Gewürzseite, die derart viel an Detailwissen liefert. So viel, dass sie auch für Nichtköche höchst interessant wird, denn allein mit dem dokumentierten Wissen über ein einziges Gewürz kann man auch als küchenferner Laie bei einem Small-Talk schon mal manchen Haubenkoch ausstechen.

[ #VORkoster ]
Verortet in Reiter
[ #vorkoster ]
Link















Samstag, 21. Juli 2018

[ #nachhaltigkeit ] Die große Vergeudung! Fleischabfall und Verschwendung


Nur knapp die Hälfte eines zur Schlachtung vorgesehenen Tieres landet als Fleisch und Wurst bei den Konsumentinnen und Konsumenten. Und selbst bei ihnen wird noch viel weggeworfen.

Essen ist wertvoll. Aber häufig gehen wir so nicht damit um. Wenn nur noch die Filetstückchen auf unseren Tellern landen und der Rest des Tieres zur Energieproduktion oder als Düngemittel eingesetzt wird, hat das mit Wertschätzung wenig zu tun. Dabei hat ein schonender Umgang mit Nahrungsmitteln eine Schlüsselfunktion im Kampf gegen Hunger und Umweltzerstörung.

Gerade der heutige Fleischkonsum aus industrieller Produktion zehrt an den Ressourcen der Erde. Und er verschärft die Ungleichheit zwischen denen, die verschwenden können, und denen, die zu wenig haben, um satt zu werden. Um wertzuschätzen, ist Wissen nötig. Daher stellt  der „Fleischatlas extra“ über Abfall und Verschwendung vor allem Informationen über die Tiere bereit, die wir nicht essen.


[ #VORkoster ]

Donnerstag, 10. Mai 2018

[ #ernährung ] Fleischatlas 2018 – Rezepte für eine bessere Tierhaltung


Kein anderer Sektor trägt so massiv zum Verlust der Artenvielfalt, der Rodung von Wäldern und der Zerstörung unseres Klimas, der Gefährdung unserer Gesundheitssysteme und zum Leid der Tiere bei wie die industrielle Fleischproduktion. 

Die Folgen sind wissenschaftlich belegt und Land auf und ab diskutiert. Jetzt ist es höchste Zeit zu handeln: Sollen die Ziele der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 und das Pariser Klimaabkommen erreicht werden, muss die Fleischproduktion grundlegend umgebaut werden.

Immer mehr Menschen in Deutschland sind dazu bereit - und wundern sich, dass die Politik so wenig tut. Denn ein Umbau der Tierhaltung ist keine Träumerei, sondern durchaus möglich:  Das zeigt der „Fleischatlas 2018 – Rezepte für eine bessere Tierhaltung“, der die wichtigsten Instrumente und politischen Maßnahmen auf eine verständliche und visuell ansprechende Weise beschreibt. Für viele Auswirkungen der industriellen Tierhaltung liegen die Lösungen schon auf dem Tisch – es hapert jedoch am Willen der Politik, sie anzuwenden. Denn der Widerstand der globalen Fleischindustrie ist gewaltig.

Der Fleischatlas 2018 ist eine gemeinsame Veröffentlichung von BUND, der Heinrich-Böll-Stiftung und Le Monde Diplomatique. Er ist der vierte Atlas der Fleischatlas-Serie und  präsentiert – anders als die vorherigen Atlanten - nicht nur die Probleme der Fleischindustrie und ihre Ursachen, sondern vor allem Chancen, Strategien und Instrumente für einen Wandel.

 [ #VORkoster ]⇒ 
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr:

Inhaltsverzeichnis:

ZWÖLF KURZE LEKTIONEN ÜBER FLEISCH UND DIE WELT
Infografik.

GRENZEN: ENDLICHKEIT DER LANDWIRTSCHAFT
Die wachsende Produktion von Fleisch und  Milch hat fatale Folgen. Sie kollidiert mit der Bekämpfung von Hunger und Armut. Und sie erschwert Klima- und Artenschutz.

INSTRUMENTE: MARKETING FÜR GUTE ERNÄHRUNG
Um weniger Fleisch zu essen, brauchen die Konsumentinnen und Konsumenten Anreize und Unterstützung – auch eine Aufgabe der Kantine von morgen.

LABEL: SUCHE NACH DER HALTUNGSNOTE
Viele wollen wissen, unter welchen Umständen das Tier gelebt hat, dessen Fleisch sie kaufen. Aber noch fehlt eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht.

FISKUS: REGULIEREN DURCH KASSIEREN
Fleisch und Wurst zu produzieren belastet Umwelt und Klima. Wie hoch sind die tatsächlichen Kosten dieser Produkte? Welche Anreize könnten die Schäden verringern? Abgaben, Steuern, Zölle – der ideale Weg ist noch nicht gefunden.

SCHLACHTABSCHNITTE: VON KOPF BIS SCHWANZ
Wer möglichst viele Teile eines Tieres in Speisen verwandeln will, ist in Hofschlachtereien richtig – und bei Spitzenköchinnen und -köchen. Sie sagen: Wer Innereien, Knochen und Knorpel verachtet, wird auch Fleisch nicht schätzen.

FLÄCHENBINDUNG: GRENZEN FÜR NUTZTIERE
Ein Konzept gegen die Übernutzung der Natur, die „flächengebundene Tierhaltung“, legt für eine bestimmte Fläche fest, wie viele Tiere pro Hektar sie höchstens verträgt.

KOMBIHALTUNG: MEHR ALS EIN EINKOMMEN
Bäuerliche Betriebe experimentieren fantasievoll mit neuen Formen der Nutzung: Tiere weiden auf Obstwiesen, in Wäldern und zwischen technischen Anlagen.

TIERWOHL: SCHMERZ UND LEID IM STALL
Es gibt viele Ideen, was zu einer „tierwohlgerechten“ Haltung nötig ist. Sie kann Erkrankungen und Verletzungen im Stall vermeiden und die Gesundheit der Herden verbessern.

NITRATE: WAS NICHT GEBRAUCHT WIRD,  KOMMT INS GRUNDWASSER
Mit zahlreichen Ideen wollen EU-Länder die Stickstoffbelastung ihrer Böden senken. Ein Weg dorthin führt über die stete Kontrolle der Tierhalterinnen und Tierhalter.

LANDNUTZUNG: DAS FLEISCH UND SEINE FLÄCHEN
Der steigende Bedarf an Nahrungsmitteln  führt zu einer Expansion des Agrarlandes. Das wäre unötig, wenn der Verzehr von Fleisch sinken würde – und damit der Tierbestand.

ZUCHT GESUCHT: ZWEINUTZUNGSTIERE
Männliche Geschwister von Hochleistungs Legehennen werden umgehend getötet, die der Milchkühe oft vernachlässigt. Die ökologische Tierzucht will das ändern und beide Geschlechter nutzen.

ANTIBIOTIKA: WENN DAS VIEH DIE GESUNDHEIT  DER MENSCHEN BEDROHT
Bakterien, die durch die Tierhaltung gegen Antibiotika resistent wurden, bedrohen Millionen Menschen. Vielerlei Maßnahmen können dazu beitragen, die Gefahr zu verringern.

VERMARKTUNG: ALTE RASSEN UND NEUE TECHNIK
Für kleinere Hersteller von Biofleisch  gibt es viele neue Möglichkeiten, ihre Produkte abzusetzen. Zu den  Hofläden kommen Webshops und Onlineplattformen. Die Produkte müssen interessant, transparent und am besten aus der Nähe sein.

EINZELHANDEL: TIERHALTUNG – EIN THEMA  FÜR DEN SUPERMARKT
Mit Information, Preissetzung und Einkaufspolitik können die großen Filialhändler für artgerechtere Haltung bei ihren Lieferanten sorgen. Aber oft dienen die Schritte eher der eigenen Profilierung.

EU-AGRARPOLITIK: IDEEN FÜR DAS GELD AUS BRÜSSEL
Auch mit den derzeitigen EU-Mitteln könnte der Umbau der Tierhaltung beginnen: bessere Ställe, eine andere Haltung und schonende Nutzung der Acker- und Grünflächen – die Gelder sind da.

KLIMA: VIEL WENIGER EMISSIONEN NUR MIT VIEL WENIGER TIEREN
Die Klimapolitik kann zu einer besseren Tierhaltung in Deutschland beitragen. Umgekehrt kann die Landwirtschaft auch den Klimaschutz fördern.

GENTECHNIK: DNA-SCHEREN AN DER ARBEIT
Rund um die Welt arbeiten Firmen daran, das Erbmaterial von Nutztieren zu verändern. Oft machen ihnen Risiken und Wechsel wirkungen einen Strich durch die Rechnung.

INSEKTEN: ALTE UND NEUE NÜTZLINGE
Mit Eifer propagiert, aus Ekel verweigert – wo Insekten nicht traditionell verzehrt werden, verbreiten sie sich als neues Nahrungsmittel für Mensch und Tier nur langsam. Dabei sind die ökologischen Vorteile enorm.

LABORFLEISCH: BIOLOGEN ZEIGEN IHRE MUSKELN
Mit In-vitro-Fleisch wollen Biotechnologen das Bedürfnis der Welt nach immer mehr tierischem Protein stillen. Während die Kosten sinken, steigen die Kenntnisse über den Aufwand und die Risiken der Produktion.

Dienstag, 8. Mai 2018

[ #gesundheit ] Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen qualitativ vorbeugen


Aktionen und Moralpredigten gibt es schon genug. Qualität ist nun gefragt.

Gemeinsam mit einer interdisziplinären Arbeitsgruppe hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Qualitätskriterien für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen entwickelt. Der Kriterienkatalog ist in einem neuen Fachheft der Reihe "Gesundheitsförderung KONKRET" erschienen, das auch als PDF-Download zur Verfügung steht. Kernstück ist eine Checkliste mit 20 Qualitätskriterien, deren Notwendigkeit und Bedeutung in den dazugehörigen Hintergrundinformationen ausführlich erläutert werden.

Kriterienkatalog. Die Kriterien sollen den in diesem Bereich tätigen Akteuren helfen, neue Projekte zu planen und umzusetzen sowie bereits bestehende Programme zu verbessern. So ist es etwa wichtig, je nach Angebot die Zielgruppe bei der Entwicklung und Durchführung zu beteiligen. Zudem sollten vorhandene Kenntnisse und Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen sowie deren familiäre oder soziale Beziehungen berücksichtigt werden. Neben der Checkliste enthält das Fachheft außerdem aktuelle Daten zu kindlichem Übergewicht sowie Grundlagen und Strategien der Gesundheitsförderung und Prävention. Die vorliegenden Qualitätskriterien wurden erfolgreich in der Praxis getestet und von einem Kreis ausgewiesener Experten verabschiedet.

Download. Das Fachheft „Qualitätskriterien für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Primärprävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen“ kann entweder über das Online-Bestellsystem heruntergeladen und bestellt werden oder unter folgender Adresse: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257, E-mail: order@bzga.de

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